Pflegereform 2017 © Photographee.eu - Fotolia.com

Pflegereform 2017: Das ändert sich

Seit dem 01.01.2017 ist nun das neue Pflegerecht anzuwendende Praxis. Die wesentliche Neuerung ist die völlige Umstellung der Kriterien für die Zuerkennung der dauernden Pflegebedürftigkeit. Während im bisherigen Verfahren hauptsächlich der Zeitansatz in einzelnen Minuten für jede pflegerische Maßnahme betrachtet wurde, zählen jetzt die tatsächlichen körperlichen Leistungseinschränkungen des Patienten.

Die Pflegebegutachtung im Rahmen des „Neuen Begutachtungsassessment“ findet jetzt in 6 „Modulen“ statt:

  1. Mobilität,
  2. kognitive und kommunikative Fähigkeiten,
  3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen,
  4. Selbstversorgung,
  5. Bewältigung von krankheitsbedingten Anforderungen und
  6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte.

Gewertet wird die prozentuale Leistungsfähigkeit nach den Prüfkriterien des einzelnen Moduls, abschließend wird mit vorgegebener unterschiedlicher Gewichtung der Module untereinander ein Gesamtprozentsatz festgestellt.

Durchgeführt wird die Begutachtung wie bisher auch von den zugelassenen Sachverständigen des „Medizinischen Dienstes MDK“ oder „medicproof“ für Privatversicherte. Die Beihilfe-Stellen schließen sich medicproof an, treffen also keine eigene Entscheidung über dauernde Pflegebedürftigkeit.

Wenn eine solche dann festgestellt ist, wird nun je nach Gesamtprozentsatz ein „Pflegegrad“ zuerkannt. Aus ursprünglich drei Pflegestufen, dann ab 2015 vier Stufen unter Einschluss der „Demenz-Wertung“, erweitert um die „Härtefallregelung“,  sind fünf Pflegegrade geworden: von „geringe Beeinträchtigung“ bis „schwerste Beeinträchtigung mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung“.

Zweck ist also mehr eine systematischere Darstellung; die jeweils zugehörigen finanziellen Leistungen (Pflegegeld, Pflegesachleistungen, etc.) sind nur teilweise und geringfügigst geändert.

Es geht somit weniger um eine finanzielle Besserstellung, als hauptsächlich um homogene praxisgerechte Einstufungsmaßstäbe. Es ist damit zu rechnen, dass zukünftig im Vergleich zum Altsystem mehr Begutachtete erfolgreich sein werden. Die damit einhergehende prognostizierte Mehrbelastung der sozialen Pflegeversicherung wird durch einen zusätzlichen Pflichtbeitrag der Beitragszahler von 0,2%-Punkten finanziert. Parallel werden auch die privaten Pflegepflichtversicherten mit höheren Beiträgen rechnen müssen.

Da nach wie vor angestrebt ist, die häusliche/ambulante Pflege vordringlich zu fördern – der Anteil stationärer Pflegefälle ist seit Jahren anteilig rückläufig – kommen in diesen Fällen auch keine zusätzlichen Beihilfeleistungen zum Tragen.

Empfehlenswert ist und bleibt eine private Pflegevorsorge, die die immer anfallenden Zusatzkosten auffängt.

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